Update: Brand in Katernberg: Umweltalarm aufgehoben

Feuer vollständig gelöscht – Kindertageseinrichtungen können am Montag, 7. September, wieder öffnen

04.09.2026

Update Pressemitteilung, 04.09.2026, 15:15 Uhr

Der Großbrand auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße in Katernberg ist vollständig gelöscht. Die Feuerwehr hat ihren Einsatz vor Ort beendet. Auch der durch das Umweltamt ausgelöste Umweltalarm wurde inzwischen aufgehoben. Eine akute Gefahr besteht vor Ort nicht mehr.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) hat im Bereich des Brandortes Wischproben sowie in Abstimmung mit den Stadtwerken Essen eine Wasserprobe genommen. Weitere Proben werden derzeit noch auf dem Gebiet der Stadt Gelsenkirchen in Abstimmung mit dem dortigen Umweltamt entnommen. Mit den Ergebnissen der Proben ist voraussichtlich Ende nächster Woche zu rechnen.

Anwohnerinnen*Anwohnern wurden vorsorglich über den Umgang mit möglichen Ascheablagerungen im Außenbereich informiert. Sollten sich dort Ablagerungen befinden, wird empfohlen, diese mit Wasser abzuwaschen. Die vorsorglich geschlossenen Kindertagesstätten können in der kommenden Woche wieder öffnen. Die Außenbereiche können nach empfohlener Reinigung der Spielgeräte genutzt werden.

Pressemitteilung, 04.09.2026, 10 Uhr

Seit heute (04.09.) Nacht läuft in Katernberg ein Großeinsatz der Feuerwehr. In der Emscherstraße ist es auf einem Schrottplatz zu einem Großbrand gekommen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde durch das Umweltamt ein Umweltalarm ausgelöst. Betroffen sind auch mehrere Kindertageseinrichtungen, die aufgrund der Rauchentwicklung vorsorglich geschlossen bleiben müssen.

Die folgenden Kindertageseinrichtungen sind von den Schließungen betroffen:

  • Fröbel-Kindergarten, Zollvereinstraße
  • katholische Kindergarten St. Joseph, Termeerhöfe
  • Kindertagesstätte Takatukaland, Heßlerstraße
  • Kindertagesstätte Kinderhaus Heide, Heßlerstraße

Die Rauchwolke zieht aktuell Richtung Nordosten ab. Das Umweltamt nimmt daher Kontakt mit dem Umweltamt der Stadt Gelsenkirchen auf. Zu den entnommenen Proben liegen aktuelle noch keine Erkenntnisse vor.

Für alle Bürger*innen im betroffenen Bereich gelten weiterhin die Empfehlungen der Feuerwehr, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten und unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Über die weitere Entwicklung wird umgehend informiert.

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